Versorgungsatlas

Das Versorgungsangebot in der Rheumatologie in Deutschland ist mit 776 aktiven internistischen Rheumatologen nach wie vor nicht ausreichend, um eine adäquate Patientenversorgung zu gewährleisten. Der ermittelte Mindestbedarf liegt bei 1.350 Rheumatologen und wird somit lediglich zur Hälfte gedeckt (DGRh 2017). Ein zusätzliches Problem ist, dass die vorhandene Versorgung nicht ausreichend dokumentiert und keine vollständige Übersicht der rheumatologischen Versorgungsstrukturen vorhanden ist. Zur wirksamen Vertretung der rheumatologischen Interessen und zur Verbesserung der Versorgungslage und -strukturen ist eine systematische Dokumentation aber unbedingt notwendig.

Das Ziel des Versorgungsatlas Rheumatologie ist es daher eine flächendeckende Dokumentation der rheumatologischen Versorgungslage in Deutschland aufzubauen und zu pflegen. Diese soll neben der Anzahl und der Verteilung der Ärzte auch weitere Parameter wie Größe, Struktur und Versorgungsumfang, Qualifikation der Fachangestellten sowie Weiterbildungsberechtigungen der Ärzte beinhalten. Damit soll eine Basis für die Konzeption von Projekten in der Rheumatologie, zum Beispiel zur Verbesserung der rheumatologischen Versorgung oder zur Förderung des rheumatologischen Nachwuchses, sowie für die Vertretung von politischen Interessen in der Rheumatologie geschaffen werden. Der Versorgungsatlas soll somit zu einer langfristigen Erhöhung der Qualität der Versorgung von Rheumapatienten beitragen.

Die BDRh Service GmbH (BSG) führt dazu eine Befragung besteht aus einem Kurzfragebogen, in Kooperation mit der Medizinischen Hochschule Hannover, und ergänzenden, BSG spezifischen Fragebögen durch, um die fehlenden Informationen systematisch erheben. Jede rheumatologische Einrichtung kann an der Befragung teilnehmen. Die Befragung ist freiwillig. Aus den Daten wird eine anonymisierte, aggregierte Auswertung erstellt, die auf der Webseite der BSG veröffentlicht und z.B. im Rahmen von Präsentationen verwendet wird. Diese aggregierten Auswertungen stehen auf Wunsch auch Ihnen gerne zur Verfügung. Ein Rückschluss auf Strukturdaten einzelner Einrichtungen ist nicht möglich.

Unterstützen Sie uns dabei den Versorgungsatlas Rheumatologie aufzubauen und damit eine Basis für die Vertretung rheumatologischer Interessen zu schaffen und die Versorgung nachhaltig und langfristig zu sichern. Die Fragebögen zur Teilnahme stehen Ihnen in Kürze hier zur Verfügung.

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